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Die Hoodia Kaktus Diät

 
Hungerstillender Hoodia Kaktus - Uraltes Schlankheitsmittel südafrikanischer Buschmänner
Die Wüste Kalahari im südlichen Afrika ist karg und lebensfeindlich. Soweit das Auge reicht, nichts als Wind, Sand, Dünen. Für den unbedarften Besucher ist diese Landschaft einfach nur Nichts. Nichts als - Wüste. Aber wer die Kalahari kennt, weiß, dass hier mehr ist als Sand, ein paar Büsche und Gräser. Für die dort lebenden Buschmänner vom Stamm der Khoi-San ist die Kalahari voller Reichtümer. Seit Tausenden von Jahren haben sie ihr Geheimnisse entlockt und sie zu nutzen gelernt.
 
Die San sind die Ureinwohner des südlichen Afrika. Das für seine Überlebenskunst, seine Felsenzeichnungen, Trancetänze und mystische Symbiose mit seinen Halbwüsten oder Savannen bekannte San-Volk zählt zu den besterforschten und zugleich ärmsten und marginalisiertesten Völkern der Welt. Die San wurden lange Zeit als Minderheit unterdrückt, da sie als Jäger eine unliebsame Konkurrenz für die europäischen Siedler darstellten. Sie wurden ihres Landes, ihrer Rechte und fast auch ihrer Sprache beraubt. Die Siedler machten früher sogar Jagd auf sie. Lange galten sie nicht als Menschen. Und bis heute sind sie Außenseiter, die Verlierer der modernen Welt.
 
Nicht aus Überfluss - sondern aus Mangel kauen die Buschmänner in der Weite der Kalahari-Wüste seit ewigen Zeiten auf den Hoodia-Kaktus herum. Wenn es rundherum für sie nichts zu essen gibt, vermittelt er das Gefühl von Sattheit. Verlässlich und natürlich. Ohne Nebenwirkungen. Petrus Vaalbooi: "Der Hoodia-Kaktus ist Nahrung für uns Buschleute, es ist auch unser Trinken und unsere Medizin. Wenn Du Schmerzen hast, lindert sie der Kaktus - und wenn Du Hunger leidest, verschwindet auch der."
 
Südafrikanische Buschmänner kauen seit eh und je den wild in der Wüste wachsenden Hoodia-Kaktus, um während der oftmals mehrtägigen Jagd ihren Hunger zu dämpfen. Damit wird sichergestellt, dass die erlegte Beute nicht gleich in den Mägen der Jäger verschwindet. Dank Hoodia kann auch die Familie auf ihren Anteil hoffen.
 
Hoodia ist ein kniehoher, stacheliges Gewächs. Es wirkt unscheinbar und wenig nahrhaft. Der Hoodia-Kaktus wächst in den Halbwüsten im südlichen Afrika. Er sieht nicht wirklich sehr appetitanregend aus. Aber er ist Nahrung für die Buschleute, ihr Trinken und ihre Medizin. Wer den Kaktus probiert, wird finden, dass er bitter schmeckt. Bei ihren langen Jagdausflügen schieben sich die San ein geschältes Stück der Pflanze in den Mund und kauen darauf herum: So unterdrücken sie manchmal für Tage Hunger und Durst.
 
Diese appetitzügelnde Wirkung fiel südafrikanischen Soldaten auf, die Jäger der Ureinwohner als Späher und Fährtenleser im Angola-Krieg einsetzten. Sie hatten sich gewundert, wieso die schmächtigen Buschleute so lange und ausdauernd ohne Essen und Trinken in einer feindlichen Umgebung auskommen können.
 
1996 nahmen sich Wissenschaftler des Südafrikanischen Forschungsbeirates für Wissenschaft und Industrie (CSIR) des sattmachenden Kaktus an. Es gelang ihnen, den Inhaltsstoff zu gewinnen, der das Hungergefühl dämpft. Die Wissenschaftler tauften die Substanz auf den Namen "P57" und ließen sie patentieren. P57 ist ein sekundärer Pflanzenstoff, ein sogenanntes Pregnanglycosid mit stark appetitzügelnden Effekten, die in Tierversuchen gezeigt werden konnten. P57 gaukelt dem Gehirn vor, dass der Blutzuckerspiegel schon ausreichend ist und vermittelt so ein Gefühl von Sattheit. P57 ist kein Opiat und ruft auch keine euphorischen Zustände hervor.
1997 vergab der CSIR die Lizenz für Entwicklung und Vermarktung an die britische Firma Phytopharm, welche die Substanz erfolgreich klinisch testete.
 
Das Ergebnis:
Der Hoodia-Kaktus reduziert die tägliche Kalorienaufnahme und hilft so beim Abnehmen.
 
Wie wirkt Hoodia?
Der Kaktus enthält ein Molekül mit der Bezeichnung P57. Es signalisiert dem Gehirn, dass Sie satt sind. Gleichzeitig sorgt es für eine ausgeglichene Stimmung. Sie werden also keinen Hunger haben und daher sehr viel weniger essen - jedoch ohne zu leiden oder das Gefühl von Verzicht zu haben. Sie werden gut gelaunt den Tag verbringen. Da Sie weniger essen als Sie an Energie verbrauchen, werden Sie zwangsläufig abnehmen.
 
Genügt es Hoodia einzunehmen oder sollte ich auch meine Essgewohnheiten ändern?
Da Hoodia Ihr Hungergefühl stillt, werden Sie automatisch weniger essen wollen. Was Sie dann noch essen, sollte möglichst viel Vitamine, Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Nutzen Sie die Zeit für eine Umstellung auf eine gesunde Ernährung. Es ist auch sinnvoll, durch eine ausdauernde sportliche Betätigung den Kalorienverbrauch des Körpers zu erhöhen.
 
Ist Hoodia schonend für den Körper?
Der Verzehr von Hoodia ist völlig frei von Neben- oder Wechselwirkungen. Es handelt sich um ein Lebensmittel, das in der Wüste von Namibia von den Eingeborenen seit 27.000 Jahren verzehrt wird. Zwar werden Sie kein Hungergefühl mehr verspüren, aber aus Lust und Laune ein wenig essen. Eben genug, um gesund zu bleiben, jedoch so wenig, dass Sie zwangsläufig überflüssige Fettpolster verlieren.
 
Mit welchen Resultaten kann ich rechnen und wie schnell wirkt Hoodia?
Jeder Mensch ist anders, daher wirkt Hoodia bei jedem unterschiedlich. Je mehr Körperfett Sie haben, desto schneller werden Sie es verlieren. Die meisten Anwender von Hoodia verlieren im Durchschnitt 2 kg pro Woche. Dies ist ein gesunder Gewichtsverlust, der vom Organismus gut bewältigt werden kann. Zwar ist mit Hoodia auch ein höherer Fettverlust möglich, jedoch wäre dies weniger schonend für den Körper. In klinischen Studien wurde die Wirkung von Hoodia bestätigt und festgestellt, dass Hoodia frei von Nebenwirkungen ist. Man verspürt zwar keinen Hunger, aus Appetit isst man jedoch Kleinigkeiten. Dies stellt sicher, dass man ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.
 
Wie sollte ich Hoodia anwenden?
Sie sollten ca. eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten ca. 8 bis 16 g frischen, geschälten Hoodia Kaktus essen. Leider wächst der Kaktus in unseren Breiten nicht. Alternativ gibt es mittlerweile verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Diese enthalten in der Regel Hoodia Extrakt im Verhältnis 20:1, d.h. 20 g frischer Hoodia entsprechen 1 g Hoodia-Extrakt. Sie sollten also bei Kapsel- oder Tablettenprodukten zwischen 400 und 800 mg Hoodia-Extrakt (20:1) vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit verzehren.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Grund des höheren Kalorienbedarfes Hoodia Kaktus nicht angewandt werden.
 
Worauf muß ich beim Kauf von Hoodia Produkten achten!
Vergewissern Sie sich, ob es sich wirklich um Original Hoodia aus Südafrika handelt. Fragen Sie den Hersteller nach einer Ursprungsgarantie, die an Hand von Erntedokumenten nachweisbar ist.  Weiterhin sollten Sie darauf achten, nur Produkte zu kaufen, die umweltschonend gewonnen wurden (kein Raubbau an wildwachsenden Kaktus-Beständen). Vorsicht!  In letzter Zeit werden verstärkt Hoodia Produkte angeboten, deren Herkunft sehr zweifelhaft ist. Oftmals enthalten diese Produkte nur ganz wenig Hoodia Extrakt, dafür aber Beimischungen chemischer Appetitzügler.
 
Hoodia Extrakt ist sehr teuer, da es zur Zeit nur ganz wenige Anbaugebiete gibt und die Kakteen sehr langsam wachsen. Seien Sie deshalb vorsichtig, wenn Ihnen Hoodia Produkte zu einem Spottpreis angeboten werden. Ein realer Preis für 90 Tabl./Kps. mit je 400 mg Hoodia-Extrakt (20:1), entsprechend einer 1-Monats-Kur, liegt im normalen Handel zwischen 40 und 50 EUR.
 
Gerne helfen wir bei Anfrage weiter:
 
Peter Koblmiller