Kapstadt.com
 

10.Ausgabe

 
Die 10. Ausgabe unseres Reisemagazins Kapstadt.com – auf gut Deutsch erschien im März 2008
 
Mal ins Auge gefasst
Klaus Scheurer wagt einen Blick zur Seite und beobachtet Dinge, die manch anderem gar nicht auffallen. Seine kleinen Anekdoten erzählen auf humorvolle und unterhaltsame Weise aus dem Kapstädter Alltag. Er berichtet von einem abenteuerlichen Hubschrauberflug mit phänomenalen Aussichten, von einer Hochzeit mit einer strahlenden Braut und einem maulfaulen Bräutigam und von genüsslichen Weinproben auf Kapstadts unzähligen Weingütern.
 
Vom Fernmeldeelektroniker zum Designer
Früher arbeitete Christoph Weissenburg in Berlin und installierte ISDN-Anlagen. Dem Ruf der weiten Welt folgend, schwang er sich auf sein Motorrad, um über Afrika nach Indien zu fahren. Doch in Kapstadt verliebte er sich fast augenblicklich in die Stadt, die Menschen und das Wetter. Also blieb er. Heute entwirft er unter dem Namen C*Luminus erfolgreich außergewöhnliche Lampen. Hanni Heinrich hat den „Lichtermann“ in seiner Werkstatt besucht.
 
Sex in der Wüste
Ein Sexshop ist wohl so ziemlich das Letzte, was man in der Karoo erwarten würde. Bei Ronnies Sexshop handelt es sich aber weder um eine Fatahmorgana, noch um eine Wunschvorstellung erschöpfter Autofahrer. Pinke Büstenhalter in Doppel-D und rote Spitzenschlüpfer sind der eindeutige Beweis. Warum es den Laden überhaupt gibt, hat Stefanie Walther herausgefunden. Sie wagte sich „in die Höhle des Löwen“ und bringt die Wahrheit über den Kultladen ans Licht.
 
Wirtschaftsstandort Südafrika
Südafrika als lukrativer Wirtschaftsstandort? Das scheint den meisten internationalen Unternehmen noch unbekannt zu sein. Dabei ist die Kaprepublik mit einem Wirtschafswachstum von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ein wahrer Aufsteiger. Auch die Weltbank zählt Südafrika zu den 30 globalen Top-Ländern mit den günstigsten Geschäftsbedingungen. Thomas Schall hat die Gründe und Aussichten dieses Wirtschaftsbooms unter die Lupe genommen.
 
Projekt Hoffnung
Südafrika gilt als eines der am stärksten von HIV/Aids betroffenen Länder. Von den rund 48 Millionen Einwohnern sind etwa 5,5 Millionen infiziert. Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen kommen jeden Tag 2000 Neuinfektionen hinzu. Im Jahre 2000 gründete der deutsche Pfarrer Stefan Hippler das sogenannte HOPE Projekt, das sich um Betroffene kümmert und Gesundheitsaufklärer ausbildet. Juliane Böthner sprach mit dem Pfarrer über seine Arbeit und war mit einer der Aids-Aufklärerinnen im Township unterwegs.
 
nachzulesen als PDF ( 23 Mb )