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Ärztliche Versorgung in Südafrika - Krankenhäuser - Medizinischer Ratgeber für Südafrika

 
Medizinisches
 
 
Schreiben von Dr.Waschnig, deutscher Arzt in Kapstadt
 
 
Liebe Südafrika Urlauber,
 
Meine Frau und ich besuchten Kapstadt das erste mal 1980, wir verliebten uns in diese Stadt und ich bin hier nunmehr seit 15 Jahren als Praktischer Arzt tätig. Die medizinische Versorgung ist durchaus mit deutschen Standards zu vergleichen, obwohl das staatliche Krankenhaus System nicht immer optimale medizinische Versorgung bieten kann. Aus diesem Grund haben sich in allen größeren Städten private Kliniken etabliert. Diese Kliniken sind mit den modernsten Geräten ausgestattet und bieten einen effizienten medizinischen Service.
 
Meine Praxis für Allgemeinmedizin liegt am Fuße des Tafelbergs, im Herzen Kapstadts. Für Notfälle bin ich 24 Stunden erreichbar. Falls erforderlich kann ich Sie an deutschsprechende Fachärzte ( Urologen, Gynäkologen, Kinderfachärzte usw. ) überweisen, im Haus befindet sich eine Physiotherapeutin und ein deutschsprachiger Zahnarzt. ( Dr.Klein )
 
Als Vertrauensarzt des deutschen, österreichischen und schweizer Konsulates stehe ich Ihnen für Anfragen gerne zur Verfügung.
 
Medizinisches :
Für Ihren Urlaub im Großraum Kapstadt sind keine speziellen Impfungen erforderlich, die Trinkwasserqualität ist hervorragend und die UV-Belastung mässig, ein Sonnenschutzmittel mit hohem Schutz-Faktor ist jedoch unbedingt empfehlenswert.
 
Sollten Sie den Krügernationalpark oder die Gegend nördlich von Durban besuchen, ist Malaria-Prophylaxe erforderlich. Es stehen diverse Medikamente zur Verfügung, Ihr Hausarzt oder das Tropeninstitut werden Sie gerne beraten.Ich würde Ihnen für Südafrika das Medikament Malerone empfehlen,es bietet ausgezeichneten Schutz und ist relatiev gut verträglich.Es ist in Südafrika unter dem Namen Malanil (Atovaquone, Proguanil) erhältlich und wirkt gut gegen  Plasmodium Falciparum Malaria. Ein billigeres Medikament wäre Lariam, es bietet guten Schutz, hat aber beträchtliche Nebenwirkungen, Kontraindikationen müssen beachtet werden. Von der WHO wird auch Doxycyclin als Prophylaxe empfohlen,es bietet allerdings einen geringeren Schutz.(um die 74 %).
Weiters empfehlenswert wäre die Hepatitis A Prophylaxe sowie eine Tetanusauffrischung. Thyphus, Cholera und Gelbfieberprophylaxe würde ich nur für spezifische Gegenden und Backpack Touristen empfehlen. Ich erlaube mir,auf die extrem hohe Hepatitis B und HIV Infektionsrate in Südafrika hinzuweisen.
 
Es wäre empfehlenswert,eine Auslandsreiseversicherung abzuschliessen. Leider gibt es kein direktes Abkommen zur Kostenrückerstattung zwischen Deutschland und Südafrika und ausgelegte Beträge werden von Ihrer Versicherung erst nach Urlaubsende rückerstattet. Viele private Kliniken verlangen vor Behandlungsbeginn ein Anzahlung via Kreditkarte ( Diners, Master, Visa ) ,in vielen größeren Städten Südafrikas arbeiten deutschsprachige Ärzte, das zuständige Konsulat wird Ihnen im Notfall gerne behilflich sein. Der Landesweite Notruf für Krankenwagen ist Tel. 10 22
 
Ich hoffe Ihnen einige nützliche Tipps gegeben zu haben, fahren Sie beruhigt in den Urlaub und bleiben Sie gesund
 
Ihr Dr.Waschnig
1 Milner Road
Tamboerskloof  8001
Tel:+27 (0)21 424 2590
Fax:+27 (0)21 904 5099
Handy:+27 (0)82 420 1622