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Elefanten Natur Reservat

Marakele National Park

 
 
Wie schon sein Tswana-Name sagt, ist das Schutzgebiet im Herzen der Waterberg Mountains ein „heiliger Ort“ – aus heutiger Sicht für eine beeindruckende Vielzahl von Tieren, begünstigt durch seine Lage zwischen dem trockenen Westen und dem feuchteren Osten Südafrikas.
 
Der Kontrast zwischen majestätischen Bergen, den von Grasland überzogenen Hügeln und tiefen Tälern charakterisiert den Park. Seltene Baumarten wie Yellowwood und Zedern sowie mehr als fünf Meter hohe Zykadeen (Palmfarne) und Baumfarne sind nur einige der bemerkenswerten Pflanzen hier. Alle großen Wildtiere angefangen von Elefant und Nashorn bis zu Großkatzen leben im Nationalpark, ferner Vögel in erstaunlicher Vielfalt, eingeschlossen die wohl weltgrößte Population der vom Aussterben bedrohten Kapgeier. Immerhin zählt man noch 800 Brutpaare.
 
 
Der Marakele National Park wird derzeit durch eine öffentliche Schotterpiste (Hoopdal Road) zweigeteilt: in das etwa 2500 ha große Kwaggasvlakte-Gebiet und den Greater Marakele National Park. Der überwiegende Teil des Schutzgebiets ist nur für Allradfahrzeuge passierbar.
 
 
Camps
  • Reception Office
  • Bontle Camping Site
  • Tlopi Tented Camp
 
 
Aussagekräftige Camp-Namen
 
Die Namen kamen auf durchaus demokratische Weise zustande. Man befragte nämlich die Einheimischen und deren gute Ideen fanden sofort die Zustimmung der Parkverwaltung.
 
Tlopi Tented Camp
Das Camp liegt an einem Stausee, der von dem Fluss Tlopi gespeist wird. Der Name ist abgeleitet von Motlopi, wie in Tswana der Witgat-Baum (lat. Boscia albitrunca) heißt. Auch bekannt als Schäferbaum, ist er an den Ufern des Tlopi weit verbreitet. Ursprünglich stand das Zeltlager 15 km weiter nordöstlich am Ufer des Matlabas River, wurde dann aber verlegt, u. a. auch um die Unterkünfte am Rand des Parks zu konzentrieren.
 
Bontle Camping Site
Bontle bedeutet in Tswana „schön“. Dieses Camp liegt neben der neuen Parkrezeption und -verwaltung am früheren Eingang zum Picknickbereich bei Kwaggasvlakte.
 
Besonderheiten
Eine schmale Teerstraße bringt die Besucher zur Spitze des Waterberg-Massivs. Ausblick und Landschaft sind spektakulär, und nicht allzu hoch ziehen hier die Kapgeier der nahen Kolonie ihre Kreise in den Aufwinden.
 
Unbedingt sehenswert
 
  • Kapgeier: Der Park beherbergt eine der weltgrößten Brutpopulationen dieser bedrohten Spezies. Überall im Park sieht man die Geier in der Thermik kreisen. Auf den nahen Sentech Towers, die man mit dem Auto erreicht, fühlt man sich mitten unter ihnen.
  • Elefanten: Zwar hatte man früher schon Elefanten in den Park gebracht, doch die Auswilderung der Tuli-Elefanten im Jahr 1999 fand sowohl in der Öffentlichkeit und als auch in den Medien große Resonanz.
  • Nashörner: In Marakele lebt eine große Anzahl von  Tieren beider Spezies, insbesondere das in Gruppen lebende tagaktive Breitmaulnashorn (Weiße Nashorn).
  • Kudus: Als jahreszeitlich wandernde Tiere sind diese Antilopen hier in ihrem Element. Halten Sie Ausschau nach den Männchen, die leicht an ihren spiralförmigen Hörnern zu erkennen sind.
  • Sonst seltene Antilopenarten wie Riedbock, Bergriedbock, Elan- und Leierantilope sind im Marakele NP heimisch.
 
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