Kapstadt.com
 
Elefanten Natur Reservat

Malaria in Südafrika

 
 
Malaria wird von vielen Besuchern mit den Safariparks in Afrika in Verbindung gebracht. Nur zwei der Parks liegen im Risikogebiet der Kruger National Park und der Mapungubwe National Park, das Risiko ist als gering anzusehen. Historisch gesehen gab es Malariafälle in anderen Parks, es gab aber auch Malariafälle in Europa und anderen nicht Risikogebieten. Praktisch gesehen besteht nur im Kruger Park ein kleines Risiko.
 
Besuchern des Parks wird Anti-Malaria Prophylakse angeraten. Der Zeitraum mit dem höchsten Risiko ist zwischen Dezember und April (Ende der Regenzeit). Unter +27(0)82 234 1800 erhalten Sie durch die 24 Stunden Malaria Hotline detaillierte Erläuterungen und Vorsorge Beratung. (in englisch ) Auskünfte in deutsch gibt Dr Waschnig ( +27 (0)21 424 2590 oder e-mail) Besucher sollten sich mit ihrem Arzt über geeignete Vorbeugung beraten, da bestimmte Präparate Übelkeit, Halluzinationen oder andere Nebenwirkungen haben können. Auskünfte geben Tropenmedizinische Institute in Deutschland 
 
Nach niederschlagsarmen Perioden ist das Malaria Risiko im Kruger Park sehr gering. Viele Besucher entscheiden sich gegen Prophylaxe und beugen Mückenstichen vor. Die Zeit zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang ist die mit der höchsten Gefährdung. Sie sollten sich während diesen Zeitraums entweder in geschlossenen Räumen aufhalten oder sich durch Kleidung oder Insektenschutzmittel schützen.
 
Die Knöchel sind die am Meisten angegriffene Körperregion. Anti-Moskito Räucherstäbchen und Moskitonetze stellen eine weitere Art des Schutzes dar. Personen die 7-20 Tage (manchmal länger) nach Aufenthalt in Malriaregionen grippeähnliche Symptome zeigen, sollten sofort einen Malaria Test durchführen lassen, es ist dabei wichtig den Arzt über den Aufenthalt im Risikogebiet zu informieren.
 
Keines der Prophylaxsemittel garantiert einen 100% Schutz, eine Kombination aus Choroquin ( Einnahme wöchentlich, eine Woche vor Beginn) und Paludrin (Einnahme täglich, 2 Tage vor Beginn) ist die meist empfohlene Prophylaxe. Mefloquin ist eine Alternative, erhältlich in Johannesburg und bei Apotheken entlang der Route zu den Nationalparks sowie in einigen größeren Camps.
 
Bitte beachten Sie dabei die einwöchige Vorlaufzeit.
 
Die Malaria Bedrohung sollte Sie nicht in Ihrer Entscheidung beeinflussen den Kruger Nationalpark zu erleben und genießen, seien Sie sich der Gefährdung bewußt und treffen Sie Vorkehrungen.
 
Die meisten Moskitos tragen nicht den Plasmodium Erreger in sich, d.h. Sie sind nicht automatisch nach einem Mückenstich infiziert. Einzig die Gattung Anophelesmücke überträgt den Plasmodium Erreger und nur wenn Sie unmittelbar vorher einen infizierten Wirt gestochen hat. Durch die geringere Zahl der infizierten Personen im Vergleich zu früher ist das Risiko weiter deutlich gesunken. Einer der Gründe ist die regelmäßige Desinfizierung der Unterkünfte. Internationale Kampagnen im benachbarten Mozambique und Swaziland zeigen Wirkung und verringern zusätzlich die Ansteckungsgefahr.